07.04.2023

Stein.Holz.Wald

Christian Schafflhuber - Steinbildhauer

Martin Waldbauer - Fotografie

Vernissage: Gründonnerstag 06.04.2023

MARTIN WALDBAUER
● GEBOREN 1986 IN HUTTHURM
● LEBT UND ARBEITET IN HAUZENBERG . PASSAU .

 

 

AUSSTELLUNGEN
2012 STARE MAGAZIN . PASSAU
2013 SPATZ HUTDESIGN . PASSAU
2014 ST. ANNA KAPELLE . PASSAU
2015 LAGERHAUS . HAUZENBERG
2016 FREILICHTMUSEUM . FINSTERAU
2017 FREILCIHTMUSUEM . MASSING
2018 WALDGESCHICHTLICHES MUSEUM . ST. OSWALD
2020 KULTURMODELL . PASSAU

 


„In meinen Bildern versuche ich nicht, einen bestimmten Moment
zu dokumentieren, sondern die Spuren der Zeit zu konservieren.“
Martin Waldbauer arbeit in der klassisch, analogen Schwarzweiß-Fotografie mit zwei
Mittelformatkameras im Format 6 x 6 und 6 x 7 cm und einer Großformatkamera mit
der monumentalen Negativgröße von 20 x 25 cm. Ein essentieller Bestandteil seines
Schaffens ist die Interpretation des Negativs in der Dunkelkammer. Die in der Regel
mehrfach getonten Silbergelatineabzüge und die sogenannten Lithprints sind das
Resultat seiner intensiven Auseinandersetzung mit diesem Medium.
Die Lithprints entstehen zum Teil auf alten Barytpapieren, die durchaus 40 bis 60
Jahre in der Packung auf Licht warten. In den konventionellen fotografischen
Entwicklungsprozessen können sie nicht mehr eingesetzt werden. Diese Bromsilberpapiere
haben demnach einen langen Reifungsprozess hinter sich und sind nur mit
Lithtechnik zum Leben zu erwecken. Durch dieses ephemere Grundmaterial sind
die meisten seiner Bilder kostbare Unikate.

„Seine Bilder erzählen die Zeit. Sie macht alles verletzlich und schön.“
Bayerischer Rundfunk – Capriccio


„Menschen sind Heimat – ihnen setzt Martin Waldbauer ein Denkmal,
ein nachdenkliches und respektvolles.“
Bayerischer Rundfunk – Zwischen Spessart und Karwendel


„Bilder wie aus einer anderen Zeit. Der Fotograf Martin Waldbauer fotografiert
die Welt, aus der er kommt: Portraits von Holzfällern, Großaufnahmen von
Händen und umgefallenen Bäumen. Aber in der Verfremdung durch das
Schwarzweiß, auf altes Fotopapier aufgezogen, entrückt er diese Welt ins
Zeitlose und zeigt, wieviel Würde in einem abgearbeiteten Menschen steckt
oder wie magisch ein kaputtes Waldstück sein kann.“
Angelika Kellhammer – Bayerischer Rundfunk


„Gesichter einer fernen Zeit – Martin Waldbauer hat alte Holzhauer aus dem
Bayerischen Wald portraitiert. Die Bilder zeigen eindringlich, wie sich harte
körperliche Arbeit in die Mienen und Hände der Menschen eingräbt.“
Süddeutsche Zeitung


„Was ist bedeutend, was schön oder wahrhaftig? Vielleicht ist es ja das:
in der Welt des Fotografen Martin Waldbauer will kein Mensch und kein Ding
etwas anderes sein, als das, was es ist.“
Bayerischer Rundfunk – Capriccio


„Existenzialist mit Kamera – mit seinen radikalen Bildern schwimmt der Fotograf
Martin Waldbauer in jeder Hinsicht gegen den Strom.“
Süddeutsche Zeitung


„Unverschönt poetisch. Mit seinen Bildern erzählt der Fotograf Martin Waldbauer
von Leben und Vergänglichkeit.“
Passauer Neue Presse Feuilleton


„Sein Motiv ist die Heimat – Waldbauers Fotografie aus der Dunkelkammer.“
Bürgerblick Passau


„Waldbauer setzt die Spannung zwischen Kraft und Verletzlichkeit ins Bild. Auch
im sturmverwüsteten Wald stehen Bäume aufrecht inmitten des Verhaues. Wen
wundert es, dass all diese Lichtbilder von Martin Waldbauer schwarz-weiß sind.“
Dr. Martin Ortmeier