12.04.2026

"Lieblingsmusik" ein Gesprächskonzert

Sonntag, 12.04.2026,

17:30 Uhr

Rittersaal Schloss Obernzell

Einlass: 17:00 Uhr

* * * *

Die Pianistinnen Monika Stöhr, Kazuko Emura-Schaub und die Geigerin Daniela
Huber
gestalten in unterschiedlichen Besetzungen ein Recital mit
Kompositionen, die den Künstlerinnen aus einer jahrelangen gemeinsamen
Konzerttätigkeit besonders ans Herz gewachsen sind.


Mit ihrer Programmauswahl „Lieblingsmusik“ möchten die Musikerinnen ihre
Begeisterung für bedeutende Kammermusik- und Solowerke vor allem aus der
Zeit zwischen 1850 und 1920 an das Publikum weitergeben.


Die Kombination von Musikstücken für Geige und Klavier bzw. Klavier solo und
Klavier vierhändig lässt die jeweilige Klangwelt besonders deutlich werden und
gestaltet für die Zuhörerinnen und Zuhörer eine abwechslungsreiche Reise
durch Romantik, Spätromantik und Impressionismus. Mitreißende virtuose
Stücke werden in ihrer musikalischen Erzählkraft durch ruhige Musik mit Tiefe
ergänzt.


Zugang zu den einzelnen Musikwerken erhalten die Besucherinnen und
Besucher auch durch die Moderation bei diesem als Gesprächskonzert
gestalteten Musikabend.
Dabei kommt z.B. die jeweilige Persönlichkeit der
Komponisten, die Formgebung der Musikstücke, der musikalische oder auch
außermusikalische Einfluss auf die entstandene Musik in unterhaltsamen und
kurzgefassten Geschichten zur Sprache.


Wir werden u.a. zu Beginn des Konzertes den 3. und 4. Satz aus der Sonatine G-
Dur für Violine und Klavier hören, die Antonín Dvořák während seines
Aufenthaltes in Amerika schrieb.


Maurice Ravel entführt uns mit seinem Werk „Ma mère l’Oye“ für Klavier zu 4
Händen in eine Märchen- und Feenwelt.


Als weiterer Musikbeitrag seien noch die „Variations sérieuses“ op. 54 in d-moll,
ein wichtiges Werk für Klavier solo von Felix Mendelssohn Bartholdy, genannt.
Sie erklingen im 2. Teil des Konzertabends, der mit temperamentvollen
Kompositionen aus Osteuropa – den „Slavischen Tänzen“ für vierhändiges
Klavier von Antonín Dvořák und den „Rumänischen Volkstänzen“ für Violine und
Klavier von Béla Bartók - seine klangliche Abrundung findet.

Karten: 

  Vorverkauf Abendkasse
Mitglieder KuKuK 15.- € 18.- €
Nichtmitglieder 18.- € 21.- €

 

Kartenbestellung und -reservierung:

unter

kukuk-obernzell@freenet.de bzw. Tel: 08591/408

oder


karin.lutz.illge@googlemail.com  bzw. Tel: 08591/545

 

Bankverbindung:

VR Bank Passau,

IBAN:  DE187409 0000 0003 7025 02, 

BIC: GENODEF1PA1

Kazuko Emura-Schaub


wurde in Japan geboren und ist dort aufgewachsen. Sie studierte Klavier, Sologesang
und Musikpädagogik an der Musashino-Musikhochschule in Tokyo. Ihr Klavierstudium
setzte sie an der Hochschule der Künste in Berlin fort und belegte dort anschließend
noch das Studienfach Rhythmik.
Als Klavierpädagogin war sie an der Musikschule Schönberg in Berlin tätig, seit 1991 bis
heute unterrichtet sie an der Musikschule Pullach. Von 1996 bis 2007 erteilte sie auch
Unterricht an der Heinrich Scherrer Musikschule in Schöngeising nahe ihres Wohnsitzes
Fürstenfeldbruck.
Neben ihrer Lehrtätigkeit engagiert sie sich bei größeren musikschulischen Projekten,
zahlreichen kammermusikalischen Aktivitäten und als Mitglied in diversen Chören.

 

Daniela Huber


begann im Alter von zwölf Jahren ihr Violinstudium am Richard-Strauss-
Konservatorium in München bei Anne-Marie Wendel. Später setzte sie ihre Ausbildung
an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Professor Otto Büchner fort.
Bereits 1978 wurde sie Mitglied des Bayerischen Staatsorchesters, dem sie 44 Jahre
lang bis 2022 angehörte. In dieser Zeit wirkte sie an unzähligen Opern- und
Konzertaufführungen der Bayerischen Staatsoper mit und arbeitete mit Dirigenten wie
Wolfgang Sawallisch, Zubin Mehta, Kent Nagano und Kirill Petrenko zusammen.
Konzertreisen führten sie durch Deutschland, Europa, Japan und die USA. Neben ihrer
Tätigkeit im Orchester widmete sich Daniela Huber intensiv der Kammermusik in
unterschiedlichen Besetzungen und trat auch als Arrangeurin hervor. Für ihre
künstlerischen Verdienste wurde ihr vom Bayerischen Staatsministerium für
Wissenschaft und Kunst der Ehrentitel „Bayerische Kammermusikerin“ verliehen.

 

Monika Stöhr


wurde in München geboren und begann mit 4 Jahren das Klavierspiel bei ihrem Vater,
dem Pianisten Paul Sanders, zu erlernen. Als Kind und Jugendliche erhielt sie zahlreiche
erste Preise bei „Jugend musiziert", auch auf bundesdeutscher Ebene.
Nach dem 1. und 2. Staatsexamen für das künstlerische Lehramt an Gymnasien schloss
sie ein zweites Studium an der Hochschule für Musik und Theater in München mit dem
Meisterklassendiplom im Fach Klavier ab. Es folgten Konzerte im In- und Ausland, meist
mit dem „Trio Papillon“, sowie Rundfunkaufnahmen bei BR, HR, WDR, SDR und Radio
Bremen.
1987 begann sie ihre Tätigkeit als Klavierlehrerin an der Heirich Scherrer Musikschule
Schöngeising bei Fürstenfeldbruck und übernahm ab 1996 auch die
musikpädagogische Leitung der Schule.
Nach Beendigung ihrer Tätigkeit an der Musikschule ist Monika Stöhr heute weiterhin
als Privatmusikerzieherin und Pianistin aktiv, wobei sie sich vor allem dem
kammermusikalischen Bereich widmet.