16.06.2024

Fahrt zur Sommeroperette - „Die Csárdásfürstin“ v. E. Kálmán

Sonntag, 16.06.2024

Beginn: 18:30 Uhr in Zell a. d. Pram

Schloss Zell a. d. Pram

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Karten:
Kat. I zu 42.- €

Kat. II zu 31.- €

Kat.III zu 18.-. €

 

Kinder und Jungendliche (wie immer) -50%;

 

Für Mitglieder des KuKuK Obernzell ist die Busfahrt frei,

Nichtmitglieder zahlen 10.- € pro Person;

 

Anmeldung und Kartenreservierung:

baldmöglichst über  

E-Mail:

kukuk-obernzell@freenet.de  und

karin.lutz.illge@ googlemail.com

Telefon:

+49 8591 408   und  

+49 8591 545

 

Bankverbindung: VR Bank Passau,

IBAN: DE18 7409 0000 0003 7025 02, 

BIC: GENODEF1PA1

 

Busabfahrtszeiten: Folgen

 

 

Sommeroperette „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán Juni 2024

 

Bis heute wird Kunst in jeglicher Form als etwas Selbstverständliches in unserer Gesellschaft angesehen. Das Publikum konsumiert Kunst in allen Bereichen, oft ohne zu hinterfragen, wie Kunst eigentlich entsteht, von wem und weshalb. Im Zentrum der „Csárdásfürstin“ steht Sylva Varescu, eine erfolgreiche Chansonnière. Sie bereitet sich im Budapester Orpheum auf ihre Amerikatournee vor. Ihr Verehrer, der Wiener Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim, will sie davon abhalten und heiraten – entgegen den Wünschen seiner Eltern. Deshalb erwirkt der Fürst einen Einberufungsbefehl für seinen Sohn. Darüber hinaus haben die Eltern bereits eine Verlobung mit Edwins Cousine, Komtesse Stasi, arrangiert.

„Die Csardasfürstin“ ist wohl Kálmáns populärste Operette. Mitten im ersten Weltkrieg uraufgeführt, erzählt sie die Geschichte einer Künstlerin, die sich in einer von Männern geprägten Gesellschaft ihren Weg selbst bahnen muss, weil Standesdünkel eine offizielle Beziehung vereiteln. Die fatalistische Haltung der ProtagonistInnen spiegelt das Ende des Fin de Siècle wider, und der Weltschmerz findet in einer Zeit des Abschiednehmens zur Jahrhundertwende besonders in Kálmáns gefühlsbetonter, von ungarischem Kolorit geprägten Musik einen bis heute begeisternden Ausdruck: Kunst als Lebenselixier nicht nur in einer niedergehenden Epoche, sondern auch heute. Kunst IST demnach systemrelevant.